Programm
Symposium Zukunft Wärme
19.-21. Mai 2026
Lokschuppen Marburg
19.-21. Mai 2026
Lokschuppen Marburg
Im Fokus des Erfahrungsaustauschs soll die Auswahl der Messtechnik und Installation von Sensoren stehen. Es geht also zunächst weniger um den Betrieb des Speichers.
Kurze Begrüßung
Status aus Projekten: Kurze Vorstellung von Messkonzept und Erfahrungen aus der Praxis bei der Implementierung von Messtechnik: Was ging schief / was hat gut funktioniert?
Rückfragen
Round Table / Blitzlichter
Pause für den direkten Austausch
Aufteilung auf Thementische
Abschlussdiskussion
Anschließend kleiner Imbiss
Details über den Button rechts öffnen
Eine Übersicht aller Beiträge finden Sie hier.
Treffen Sie die Posterreferent*innen am Poster!
(danach Restaurant bis 0.00 Uhr geöffnet - auf Selbstzahlerbasis)
Im Fokus des Erfahrungsaustauschs soll die Auswahl der Messtechnik und Installation von Sensoren stehen. Es geht also zunächst weniger um den Betrieb des Speichers.
Kurze Begrüßung
Status aus Projekten: Kurze Vorstellung von Messkonzept und Erfahrungen aus der Praxis bei der Implementierung von Messtechnik: Was ging schief / was hat gut funktioniert?
Rückfragen
Round Table / Blitzlichter
Pause für den direkten Austausch
Aufteilung auf Thementische
Abschlussdiskussion
Anschließend kleiner Imbiss
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Treffen Sie die Posterreferent*innen am Poster!
(danach Restaurant bis 0.00 Uhr geöffnet - auf Selbstzahlerbasis)
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und erneuerbare Energien ändern sowie stärker an die EU Gebäuderichtlinie EPBD anpassen.
Wir beleuchten mit einem Blick in den Markt und aus den politischen Vorgaben heraus, warum der Gesetzgeber umstellt, welche Systematik dahintersteht und wie sich Aufgaben, Nachweise und Anforderungen für die Beratung und Umsetzung verändern. Und wie wir diese Änderungen im Kontext der Klimaschutzanforderungen im Gebäudesektor einzuordnen haben.
Welche Fortschreibungen im GModG anstehen, wollen wir besprechen: Umstieg auf Gesamtprimärenergiebedarf, Anforderungen an die Heizungen, neue Energieausweise, neue Effizienzklassen, Nutzungspflicht für erneuerbare Energien, Berücksichtigung von Photovoltaik, Sanierungspflichten für NWG, neue Referenzgebäude, neue DIN/TS 18599, um nur einige Neuerungen zu nennen.
Diskutieren Sie am Nachmittag am Thementisch zu diesem Thema weiter.
Treffen Sie die Posterreferent*innen am Poster!
Treffen Sie die Posterreferent*innen am Poster!
In dieser interaktiven Anwendersession erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in die ökologische und ökonomische Bewertung von Heizsystemen. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Eingangsdaten – etwa zu Gebäude, Lastprofilen und Kostenannahmen – für belastbare Analysen erforderlich sind und wie daraus konsistente Ergebnisse entstehen. Anhand eines konkreten Fallbeispiels wird gezeigt, wie zentrale Ergebnisgrößen zu interpretieren sind und welche Schlussfolgerungen sich daraus ableiten lassen. Zudem werden wesentliche Einflussfaktoren wie Energiepreise, CO₂-Kosten und Zinssätze betrachtet und hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Bewertung eingeordnet. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis zu entwickeln und die Übertragbarkeit auf eigene Fragestellungen zu ermöglichen.
Parallele Thementische zur intensiven gemeinsamen Beratung zu verschiedenen Themen.
1. Wärmebedarfsdichte vs. Energiedichte - welche Lösung stehen in Ballungsräumen für eine CO2-freie Wärmeversorgung zur Verfügung?
Volkmar Frotscher, Inhaber, Fachberater für regenerative Energiesysteme, Chemnitz
Die Energiewende im ländlichen Raum ist - auch Gebäudebestand - auf einem guten Weg. In Ballungsräumen orakelt man über den Ausbau der Fernwärme und die H2-ready-Idee von Gasnetzen. Letzteres ist eine Utopie noch für viele Jahre und ersteres verlagert das Problem der CO2-Neutralität nur auf die Fernwärmenetzbetreiber. Damit die Energiewende auch hier gelingt, müssen Quellen mit hoher Energiedichte (z.B. solare Quellen in Kombination mit Erdenergiespeichern) erschlossen werden, die mit hoher Energiedichte auch die hohe Wärmebedarfsdichte abdecken können. Besprochen werden zudem Rahmenbedingungen und Umfeldmaßnahmen mit dem Ziel, attraktive Wärmepreise und lukrative Geschäftsmodelle für Contractoren in Einklang zu bringen.
2. Vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
Klaus Lambrecht, Partner, ECONSULT Lambrecht Jungmann Partner, Rottenburg/Stuttgart
Charlotte Brauns, Referentin, BSW Solar e.V., Berlin
Fortführung der Diskussionen vom Wake-Up-Call zum gleichen Thema.
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und erneuerbare Energien ändern sowie stärker an die EU Gebäuderichtlinie EPBD anpassen.
Wir beleuchten mit einem Blick in den Markt und aus den politischen Vorgaben heraus, warum der Gesetzgeber umstellt, welche Systematik dahintersteht und wie sich Aufgaben, Nachweise und Anforderungen für die Beratung und Umsetzung verändern. Und wie wir diese Änderungen im Kontext der Klimaschutzanforderungen im Gebäudesektor einzuordnen haben.
Welche Fortschreibungen im GModG anstehen, wollen wir besprechen: Umstieg auf Gesamtprimärenergiebedarf, Anforderungen an die Heizungen, neue Energieausweise, neue Effizienzklassen, Nutzungspflicht für erneuerbare Energien, Berücksichtigung von Photovoltaik, Sanierungspflichten für NWG, neue Referenzgebäude, neue DIN/TS 18599, um nur einige Neuerungen zu nennen.
3. Zwischen Rechenzeit und Realität: Welche Vereinfachungen darf sich die techno-ökonomische Optimierung hybrider Energiesysteme erlauben?
Matthias Loevenich, DLR e.V., Köln
Hybride Wärmeversorgungssysteme - bestehend aus Wärmepumpen, Solarthermie, Speichern und mehr - bieten großes Potenzial, sind aber aufgrund komplexer Wechselwirkungen zwischen den Komponenten nicht einfach auszulegen. Fluktuierende Wetter-, Preis- und Bedarfsbedingungen machen den Einsatz von Optimierungsverfahren für die techno-ökonomische Analyse sehr attraktiv, während nichtlineare Last- und Temperaturabhängigkeiten sowie dynamische Effekte eigentlich hochdetaillierte Modelle verlangen, die wiederum rechenintensiv und schwer optimierbar sind. In der Praxis wird daher oft stark vereinfacht, um eine effiziente Optimierung zu ermöglichen: lineare Kostenkurven, konstante Wirkungsgrade, stündliche Zeitschritte. Doch was kosten uns diese Vereinfachungen? Wir diskutieren:
Die Anwendersession bringt Akteure der kommunalen Wärmeplanung in den direkten Austausch. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren im KWP-Prozess: Welche Phasen sind besonders spannend, wo können Risiken entstehen und wie gelingt der Weg in die Umsetzung? Je nach Perspektive der Teilnehmenden können dabei folgende Fragen thematisiert werden: Welches Betreibermodell sollte in der der zentralen Wärmeversorgung gewählt werden? Wie gehen wir mit dezentralen Wärmeversorgungsgebieten um? Und wie gestalten wir die Kommunikation nach Außen und die Einbindung relevanter Akteure? Ziel ist ein praxisnaher Austausch über Erfahrungen, Perspektiven und Lösungen.
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(danach Restaurant bis 0.00 Uhr geöffnet - auf Selbstzahlerbasis)
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und erneuerbare Energien ändern sowie stärker an die EU Gebäuderichtlinie EPBD anpassen.
Wir beleuchten mit einem Blick in den Markt und aus den politischen Vorgaben heraus, warum der Gesetzgeber umstellt, welche Systematik dahintersteht und wie sich Aufgaben, Nachweise und Anforderungen für die Beratung und Umsetzung verändern. Und wie wir diese Änderungen im Kontext der Klimaschutzanforderungen im Gebäudesektor einzuordnen haben.
Welche Fortschreibungen im GModG anstehen, wollen wir besprechen: Umstieg auf Gesamtprimärenergiebedarf, Anforderungen an die Heizungen, neue Energieausweise, neue Effizienzklassen, Nutzungspflicht für erneuerbare Energien, Berücksichtigung von Photovoltaik, Sanierungspflichten für NWG, neue Referenzgebäude, neue DIN/TS 18599, um nur einige Neuerungen zu nennen.
Diskutieren Sie am Nachmittag am Thementisch zu diesem Thema weiter.
Treffen Sie die Posterreferent*innen am Poster!
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In dieser interaktiven Anwendersession erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in die ökologische und ökonomische Bewertung von Heizsystemen. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Eingangsdaten – etwa zu Gebäude,…
In dieser interaktiven Anwendersession erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in die ökologische und ökonomische Bewertung von Heizsystemen. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Eingangsdaten – etwa zu Gebäude, Lastprofilen und Kostenannahmen – für belastbare Analysen erforderlich sind und wie daraus konsistente Ergebnisse entstehen. Anhand eines konkreten Fallbeispiels wird gezeigt, wie zentrale Ergebnisgrößen zu interpretieren sind und welche Schlussfolgerungen sich daraus ableiten lassen. Zudem werden wesentliche Einflussfaktoren wie Energiepreise, CO₂-Kosten und Zinssätze betrachtet und hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Bewertung eingeordnet. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis zu entwickeln und die Übertragbarkeit auf eigene Fragestellungen zu ermöglichen.
Parallele Thementische zur intensiven gemeinsamen Beratung zu verschiedenen Themen.
Parallele Thementische zur intensiven gemeinsamen Beratung zu verschiedenen Themen.
1. Wärmebedarfsdichte vs. Energiedichte - welche Lösung stehen in Ballungsräumen für eine CO2-freie Wärmeversorgung zur Verfügung?
Volkmar Frotscher, Inhaber, Fachberater für regenerative Energiesysteme, Chemnitz
Die Energiewende im ländlichen Raum ist - auch Gebäudebestand - auf einem guten Weg. In Ballungsräumen orakelt man über den Ausbau der Fernwärme und die H2-ready-Idee von Gasnetzen. Letzteres ist eine Utopie noch für viele Jahre und ersteres verlagert das Problem der CO2-Neutralität nur auf die Fernwärmenetzbetreiber. Damit die Energiewende auch hier gelingt, müssen Quellen mit hoher Energiedichte (z.B. solare Quellen in Kombination mit Erdenergiespeichern) erschlossen werden, die mit hoher Energiedichte auch die hohe Wärmebedarfsdichte abdecken können. Besprochen werden zudem Rahmenbedingungen und Umfeldmaßnahmen mit dem Ziel, attraktive Wärmepreise und lukrative Geschäftsmodelle für Contractoren in Einklang zu bringen.
2. Vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
Klaus Lambrecht, Partner, ECONSULT Lambrecht Jungmann Partner, Rottenburg/Stuttgart
Charlotte Brauns, Referentin, BSW Solar e.V., Berlin
Fortführung der Diskussionen vom Wake-Up-Call zum gleichen Thema.
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und erneuerbare Energien ändern sowie stärker an die EU Gebäuderichtlinie EPBD anpassen.
Wir beleuchten mit einem Blick in den Markt und aus den politischen Vorgaben heraus, warum der Gesetzgeber umstellt, welche Systematik dahintersteht und wie sich Aufgaben, Nachweise und Anforderungen für die Beratung und Umsetzung verändern. Und wie wir diese Änderungen im Kontext der Klimaschutzanforderungen im Gebäudesektor einzuordnen haben.
Welche Fortschreibungen im GModG anstehen, wollen wir besprechen: Umstieg auf Gesamtprimärenergiebedarf, Anforderungen an die Heizungen, neue Energieausweise, neue Effizienzklassen, Nutzungspflicht für erneuerbare Energien, Berücksichtigung von Photovoltaik, Sanierungspflichten für NWG, neue Referenzgebäude, neue DIN/TS 18599, um nur einige Neuerungen zu nennen.
3. Zwischen Rechenzeit und Realität: Welche Vereinfachungen darf sich die techno-ökonomische Optimierung hybrider Energiesysteme erlauben?
Matthias Loevenich, DLR e.V., Köln
Hybride Wärmeversorgungssysteme - bestehend aus Wärmepumpen, Solarthermie, Speichern und mehr - bieten großes Potenzial, sind aber aufgrund komplexer Wechselwirkungen zwischen den Komponenten nicht einfach auszulegen. Fluktuierende Wetter-, Preis- und Bedarfsbedingungen machen den Einsatz von Optimierungsverfahren für die techno-ökonomische Analyse sehr attraktiv, während nichtlineare Last- und Temperaturabhängigkeiten sowie dynamische Effekte eigentlich hochdetaillierte Modelle verlangen, die wiederum rechenintensiv und schwer optimierbar sind. In der Praxis wird daher oft stark vereinfacht, um eine effiziente Optimierung zu ermöglichen: lineare Kostenkurven, konstante Wirkungsgrade, stündliche Zeitschritte. Doch was kosten uns diese Vereinfachungen? Wir diskutieren:
Die Anwendersession bringt Akteure der kommunalen Wärmeplanung in den direkten Austausch. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren im KWP-Prozess: Welche Phasen sind besonders…
Die Anwendersession bringt Akteure der kommunalen Wärmeplanung in den direkten Austausch. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren im KWP-Prozess: Welche Phasen sind besonders spannend, wo können Risiken entstehen und wie gelingt der Weg in die Umsetzung? Je nach Perspektive der Teilnehmenden können dabei folgende Fragen thematisiert werden: Welches Betreibermodell sollte in der der zentralen Wärmeversorgung gewählt werden? Wie gehen wir mit dezentralen Wärmeversorgungsgebieten um? Und wie gestalten wir die Kommunikation nach Außen und die Einbindung relevanter Akteure? Ziel ist ein praxisnaher Austausch über Erfahrungen, Perspektiven und Lösungen.
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(danach Restaurant bis 0.00 Uhr geöffnet - auf Selbstzahlerbasis)
Einzelheiten zum Treffpunkt, Parkmöglichkeiten etc. werden während des Symposiums bekannt gegeben. Mehr Details hier.